Die Regeln für einen Kondolenzbrief

Nichts ist schwieriger als einem Hinterbliebenen seine Trauer ausdrücken. Sei es, daß Sie selber durch den Verlust getroffen sind oder Sie “nur” den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl ausdrücken wollen. Letzteres ist besonders schwer, wenn Sie den/die Verstorbene gar nicht gut kannten.

Kurz, es scheinen Ihnen die richtigen Worte zu fehlen. Aber das tun sie überhaupt nicht, wenn Sie im Hinterkopf behalten, daß diese Trauerkarte nur einen Zweck hat: Die Hinterbliebenen zu trösten. Deshalb gibt es nur zwei Regeln für einen Kondolenzbrief:

1) Es gibt keine falschen Worte.

Das Einzige was Sie falsch machen können ist, sich nicht zu melden und nichts zu sagen. Je eher Sie die Kommunikation mit den Hinterbliebenen aufnehmen, um so eher verschwindet ihr Gefühl des Unbehagens.

2) Es gibt keinen falschen Moment für einen Kondolenzbrief.

Die meisten Hinterbliebenen werden am Anfang der Trauerzeit mit Beerdigung, Behördengängen und Trauerbekundungen so in Atem gehalten, daß sie oftmals hinterher erst richtig in ein Loch fallen. Gerade in dieser Zeit ist es schön, wenn man einen Brief oder eine Karte bekommt, die einen tröstet und zeigt, daß der oder die Verstorbene nicht längst vergessen wurde.

Merken

Schreibe einen Kommentar